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American Whiskey - Kultur

 

 

 

 

Kaum ein Getränk ist so stark geprägt von den Auseinandersetzungen seiner Befürworter und Gegner wie der amerikanische Whiskey. Da gab es die berühmte „Whiskey Rebellion“, die zwar im Grunde ganz andere Ursachen hatte, nämlich innenpolitische, aber im allgemeinen Bewußtsein mit dieser Bezeichnung verblieb.

 

Das Bild zeigt Steuereinnehmer zurzeit der „Whiskey Rebellion“, deren Job nie leicht war, aber gerade während dieser Zeit lebensgefährlich wurde und das „Teeren und Federn“ noch zu den ungefährlichen Praktiken zu zählen war.

 

 



 

Vor allem gab es aber die starke Anti-Alkohol-Bewegung, die immer wieder versuchte, den Whiskey (und andere alkoholische Getränke) verbieten zu lassen.

Mit Bibel und Orgel „bewaffnet“ führten viele Menschen, unter ihnen viele Frauen, einen jahrzehntelangen Kreuzzug gegen Alkohol im Allgemeinen und Whiskey im Speziellen.

 

 

Die Anti-Alkoholbewegung siegte total in den Jahren zwischen 1919 und 1933, als kein Alkohol außer zu industriellen oder medizinischen Zwecken hergestellt oder verkauft werden durfte. In dieser Zeit wurden Leute wie Al Capone groß, Gangster, denen kaum beizukommen war im Dickicht zwischen Bigotterie und Alkoholgesetzen. Capone konnte schließlich nur aufgrund von Steuervergehen festgesetzt und aus dem Verkehr gezogen werden.

 

 

Heute gibt es zwar immer eine Anti-Alkoholbewegung, aber die meisten Leute haben eingesehen, dass die Gefahren, die zweifelsohne auch mit einem Getränk wie Whiskey verbunden sind, nicht durch Verbote gebannt werden können.

Hier helfen nur Aufklärung und die Entwicklung unserer Umwelt zu einer emanzipierten Gemeinschaft, deren Anliegen die Menschlichkeit ist.

 

 

„Aber wie wollte ich gerecht sein von Grund aus!
Wie kann ich Jedem das Seine geben!
Dies sei mir genug: ich gebe Jedem das Meine.“

Friedrich W. Nietzsche - Also sprach Zarathustra I, Vom Biss der Natter